Digitales Taschengeld: Der ultimative Leitfaden für Eltern

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Die Zeiten, in denen Kinder nur Bargeld zum Ausgeben hatten, sind vorbei. Digitale Zahlungsplattformen machen es Eltern jetzt einfacher denn je, ihren Kindern Geld zu geben. Aber nicht alle Plattformen sind gleich! Dieser Leitfaden erklärt, warum Apple Pay, Kinder-Debitkarten und Cash App bessere Optionen für Eltern und Kinder sind als Google Pay und PayPal.

Apple Cash Family

Apple Pay’s Wallet bietet eine Option namens „Apple Cash Family“, mit der Eltern ihre Kinder unter 18 Jahren hinzufügen können. Einmal hinzugefügt, können Eltern ein Konto erstellen und es aufladen. Als Elternteil können Sie den Zugriff auf das Konto sperren, einschränken, an wen die Kinder Geld senden, und Benachrichtigungen über Transaktionen erhalten. Da die meisten Plattformen (einschließlich Apple Pay) Minderjährigen keine Kontoeröffnung erlauben, ermöglicht Apple Cash Family Kindern, elektronische Transaktionen durchzuführen, was bequemer als Bargeld ist.

Cash App

Dies ist eine der wenigen Plattformen, die Teenagern die Eröffnung eines Kontos ermöglicht. Ab 13 Jahren kannst du ein Cash App-Konto für dein Kind eröffnen. Beachte, dass sie nur maximal 1.000 $ pro Monat senden oder empfangen können. Wie funktioniert es? Nachdem du die Daten deines Kindes für die Anmeldung verwendet hast, wirst du aufgefordert, deine eigenen Daten zur Genehmigung anzugeben. Bedenke, dass du der rechtliche Eigentümer des Kontos wirst. Cash App-Konten für Jugendliche bieten keine Überwachungsfunktionen. Du kannst die Kontoaktivität deines Kindes nur über einen monatlichen Kontoauszug einsehen. Positiv ist, dass Cash App Transaktionen zu Spirituosengeschäften, Mietwagenfirmen, Bars und Dating-Diensten blockiert. Außerdem können Eltern die Konten ihrer Kinder jederzeit sperren oder pausieren.

Google Pay

Google Pay akzeptiert Jugendliche ab 13 Jahren. Die Plattform ermöglicht es Eltern, ihre Debit-/Kreditkarte als Zahlungsmethode hinzuzufügen und dann die Ausgaben für bestimmte Apps einzuschränken. Außerdem muss jedes Einkauf deines Kindes von dir als Elternteil vorab genehmigt werden. Der größte Nachteil von Google Pay für Jugendliche ist, dass sie es nur bei Google Play verwenden können. Das bedeutet, dass sie es nicht nutzen können, um Geld an Familie und Freunde zu senden.

Venmo Teen Account

Im Mai 2023 startete Venmo sein „Venmo Teen Account“. Sobald ein Elternteil dieses Konto für sein Kind im Alter von 13 bis 17 Jahren eröffnet, stellt Venmo eine Debitkarte für das Kind aus. Außerdem verfügt das Konto über Datenschutzeinstellungen, die die Transaktionen deines Kindes privat halten, sodass die Öffentlichkeit keinen Zugriff darauf hat. Beachte, dass für das Venmo Teen Account keine monatlichen Gebühren anfallen. Auch beim Abheben von Geldern an ausgewählten Geldautomaten fallen für dein Kind keine Gebühren an.

PayPal & Zelle

Weder PayPal noch Zelle bieten Konten für Minderjährige an. Eltern, die ein Konto auf einer digitalen Geld-App für ihre Kinder eröffnen möchten, müssen daher andere Optionen in Betracht ziehen.

Kinder-Debitkarten

Da die meisten digitalen Zahlungsplattformen keine Teenager akzeptieren, solltest du andere Optionen in Betracht ziehen, wie z. B. Apps, die Debitkarten für Kinder anbieten. Einige davon sind:

  • Greenlight App: Diese App bietet Debitkarten für Kinder mit ihrem Namen an. Eltern müssen die Debitkarten von ihrem Greenlight-Konto aus finanzieren. Dein Kind kann die Greenlight-Debitkarte bei jedem Händler verwenden, der Mastercard akzeptiert.
  • GoHenry App: Debitkarten für Jugendliche, die von der GoHenry-App ausgegeben werden, verfügen über mehrere Funktionen, die es Eltern ermöglichen, das Ausgabeverhalten ihrer Kinder zu überwachen und bei Bedarf Grenzen zu setzen. Das Beste an der GoHenry-App ist, dass sie Kindern Zugang zu Finanzbildung bietet, die Themen wie Geldmanagement und Budgetierung abdeckt. Sie bietet auch ein Sparprogramm für Kinder.

Fazit

In einer Welt, die zunehmend von digitalen Zahlungen geprägt ist, bietet sich Eltern eine Fülle von Möglichkeiten, ihren Kindern den Umgang mit Geld näherzubringen. Ob durch Apple Pay, Cash App oder speziell für Kinder entwickelte Debitkarten – die Auswahl an sicheren und kontrollierbaren Zahlungsoptionen ist groß. Wichtig ist, dass Du als Elternteil eine Plattform wählst, die nicht nur den finanziellen Bedürfnissen Deines Kindes gerecht wird, sondern auch dessen digitale Kompetenz fördert. Die Entscheidung, welche Methode die richtige ist, hängt letztlich von den individuellen Präferenzen und Lernzielen ab.

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